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Mein Chef hat mich heute gefragt: „Wo warst du – ich habe dich überall gesucht.“ Ich habe ihm geantwortet: „Chef – gute Mitarbeiter sind schwer zu finden.“

Man hat mich wieder gezwungen LibreOffice Calc zu unterrichten.

Wenn man in Calc mit dem Funktionsassistenten nicht alle Parameter einträgt (beispielsweise bei SVERWEIS) erhält man einen Fehlerwert. Ruft man erneut die Funktion über den Assistenten auf, werden die urspünglich eingetragenen Parameter gelöscht.

Nüchtern ins Bett? Was kommt als nächstes? Pünktlich zur Arbeit oder was?

Liebe Microsoftis: die neue Funktion EINDEUTIG ist – ebenso wie die anderen fünf neuen ARRAY-Funktionen klasse! Wirklich, ehrlich: super-spitzen Klasse! Brauchbar ohne Ende! Aber, bitte, bitte: übersetzt die Parameter ins Deutsche. Wie bei den anderen fünf Funktionen!

Ich koche auch nur mit Wasser, aber ich würze richtig nach.

In der Schulung zeige ich eine Funktion (INDEX). Ich zeige sie zuerst mit dem Funktionsassistenten. Der erste Parameter verlangt eine Matrix, die sich auf dem anderen Tabellenblatt befinden. Die anderen beiden Parameter befinden sich auf dem gleichen Tabellenblatt wie die Funktion – hier: D2 und E2. Kein Problem:

Anschließend zeige ich das Gleiche, indem ich die Funktion tippe. Erster Parameter: anderes Tabellenblatt. Zweiter und dritter Parameter – ich muss zurück zum ursprünglichen Tabellenblatt. Excel notiert den Namen des Tabellenblattes (hier: Tabelle2!). „Ärgerlich“ findet ein Teilnehmer. Ich gebe ihm recht …

Was sein muss, muss sein. Und was nicht sein muss? Erst recht. – Heimito von Doderer

Geschmunzelt habe ich schon:

Gestern in der VBA-Schulung haben wir uns Eigenschaften und Methoden von Objekten in Excel VBA angesehen. Beispielsweise von ActiveWorkbook: die Eigenschaften Name, Path, FullName, die Methoden Save, Close und eben auch PrintOut. Mit dem Parameter Copies kann man eine Datei mehrmals ausdrucken lassen, erklärte ich. Ein Teilnehmer wollte wissen, was denn passiere, wenn man die Datei beispielsweise 100.000 Mal ausdrucken würde. Da mein Laptop nicht mit einem Drucker verbunden war, habe ich es getestet: Das Ergebnis:

Maximal 32.767 (215-1) Mal darf man ausdrucken

Maximal 32.767 (215-1) Mal darf man ausdrucken

Ist ja auch logisch: mehr darf man auch nicht in Excel:

32.767 genügt doch auch, oder?

32.767 genügt doch auch, oder?

Ich brauche keinen Mittelfinger, ich kann das mit den Augen.

Heute in der Excel-Schulung. Ein Teilnehmer zeigt mir seine Lösung, wie er die Anzahl der Zahlen im 90er-Bereich ermittelt hat: Er berechnet die Differenz zweier ZÄHLENWENN-Funktionen:

=ZÄHLENWENN(C8:C37;“<100″)-ZÄHLENWENN(C8:C37;“<90″)

Ich zeige seinen Ansatz der Gruppe. Mit dem Funktionsassistenten rufe ich Zählenwenn auf:

Schritt 1

Schritt 1

Normalerweise trägt Excel im Funktionsassistenten um die Bedingung <100 automatisch die Anführungszeichen ein. Jedoch ein Klick in die Bearbeitungsleiste lehrt mich eines Besseren:

Schritt 2

Schritt 2

Ich fahre fort: tippe ein Minus und rufe erneut den Funktionsassistenten auf:

Schritt 3

Schritt 3

Der Blick in die Bearbeitungsleiste zeigt mir, dass die Anführungszeichen in der ersten Funktion fehlen. Und richtig: Das Bestätigen der Funktion wird mit einer Fehlermeldung quittiert:

Schritt 4

Schritt 4

Schade – denn gerade der Funktionsassistent nimmt Anwendern und Anwenderinnen, die mit Formeln noch nicht so sehr geübt sind, die Arbeit an vielen Stellen ab …

Also doch: Ich zeige dem Teilnehmer ZÄHLENWENNS, die ihm sehr gut gefällt …