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Die einen gehen nachts feiern. Andere haben nachts wilden Sex. Und ich lade nachts mein Handy auf.

Seit ein paar Tagen habe ich in Microsoft 365 die neue Funktion LET. Damit kann man Formeln unter einem Namen ablegen, um sie (mehrmals) wieder zu verwenden. Beispielsweise so:

=ZELLE(„dateiname“)

oder besser:

=ZELLE(„filename“)

liefert den Namen und Speicherort der aktuellen Datei:

Benötigt man nun den Pfad, kann man das Zeichen „[“ suchen (oder finden):

=SUCHEN(„[„;D3)

liefert in unserem Beispiel 19. Bis ein Zeichen vor diesem Zeichen kann von links der Text herausgelöst werden:

=LINKS(D3;D4-1)

liefert hier: D:\Eigene Dateien\

Oder zusammengefasst:

=LINKS(ZELLE(„dateiname“);SUCHEN(„[„;ZELLE(„dateiname“))-1)

Darin wird nun zwei Mal die Funktion ZELLE(„dateiname“) verwendet. Man kann sie an einen Namen in der Funktion LET übergeben, beispielsweise an „Dateiname“:

=LET(Dateiname;ZELLE(„dateiname“);LINKS(Dateiname;SUCHEN(„[„;Dateiname)-1))

Allerdings: Das Ergebnis ist länger als die vorherige Funktion. Also ein kürzerer Funktionsname:

=LET(DN;ZELLE(„dateiname“);LINKS(DN;SUCHEN(„[„;DN)-1))

Das erhöht allerdings nicht gerade die Lesbarkeit!

Fazit: LET ist sicherlich eine nützliche und praktische Funktion. Allerdings kommt sie wohl erst bei sehr langen Formeln zum Einsatz. Und auch nur dann wenn Formelteile sich mehrmals wiederholen. Legt man diese Teil unter einem (langen) sprechenden Namen ab, wird das Ergebnis weder kürzer noch gut lesbar. Ich fürchte, sie wird wohl in den wenigsten Berechnungen in Excel in Microsoft 365 Einzug finden …

Excel nervt nicht

…aber manchmal isses schon komisch

 

Hi Rene

bin heute über Deine Webseite gestolpert und habe eine glatte Stunde (Arbeits-)Zeit hier verbracht. Köstlich. Als Trainer und VBA-Entwickler kann ich das nur zu gut nachvollziehen, habe mich sofort verstanden gefühlt.

 

Hier nun eine kleine Anekdote, die ich gerne Deiner Schatzkiste spenden möchte:

 

Habe für ein Projekt die Funktion =Zelle(„Adresse“) verwendet. So weit, so einfach. Dieses Sheet mit dieser Formel wird von Usern weltweit verwendet. Und =Zelle wird auch erwartungsgemäß übersetzt. Also „=Cell“. Auch noch alles gut. Aber natürlich wird das Argument „Adresse“ nicht übersetzt. Alle User weltweit beschweren sich bei mir.

Problemlösung: Alle Excel-Sprachpakete verstehen das englische Argument „address“. Also heißt die richtige Formel: =Zelle(„address“). Den Rest erledigte dann Suchen & Ersetzen.

 

Wieder was dazugelernt.

 

Viele Grüße aus dem Norden und ein Thumbs Up für Deine Website. Mach bitte weiter so!

Mirko Wege

Mein Bett und ich lieben uns aber der Wecker kommt damit nicht klar!

Excel unterscheidet an fast keiner Stelle zwischen Groß- und Kleinschreibung.

Ich kann einen Zellnamen (f3) in Kleinbuchstaben eintragen, einen selbst erstellten Namen in Kleinbuchstaben schreiben, Funktionen (summe), bei Vergleichen wird nicht unterschieden (=WENN(„RENE“=“rene“;1;0) liefert 1), sortieren (dort kann man es einschalten), filtern, …

An einer Stelle(*) wird jedoch unterschieden: bei der Datenüberprüfung:

In einem Kalender darf der Mitarbeiter U für Urlaub, S für Seminar, K für krank, D für Dienstreise und T für Telearbeitstag eintragen. Verboten sind ihm bei einer solchen Liste jedoch die Kleinbuchstaben. Ärgerlich!

(*) Ich weiß, es gibt noch weitere Stellen, bei denen Excel nicht case-sensitiv ist – jedoch bei der Datenüberprüfung ärgert es.

Und ich weiß: man könnte die Liste natürlich mit beiden Varianten erstellen. Oder über die Option „benutzerdefiniert“ die Groß- und Kleinschreibung abfangen. Aber warum nicht einfach bei der Liste?

Auch lustig

20160608Ueberschreiben2

Lustig: Ich habe die Funktion Zelle und Info ausprobiert – Excel schreibt glatt den einen Text über den anderen. Das habe ich ja noch nie gesehen!

Lösung: Spalte verbreitern und wieder schmaler machen.

Übrigens: ich konnte den Fehler nicht mehr reproduzieren …

 

Datum gesucht

Ich weiß; ich bin ja auch nicht glücklich darüber. Wir haben eine Liste, in der in einer Spalte dummerweise Datumsangaben, Texte, Zahlen (Kennziffern) und gar nichts eingetragen wird. Ich habe nun die Aufgabe, über eine Hilfsspalte die Zellen herauszufinden, in denen ein Datum steht. Allerdings: Wenn ich die Funktion ISTZAHL verwende, werden auch die „echten“ Zahlen gefunden. Die will ich aber nicht. Gibt es wirklich keine Funktion „ISTDATUM“? Auch nicht in Excel 2016?

Wo ISTDATUM?

Wo ISTDATUM?

Die Antwort: Wenn es möglich ist, prüfen Sie die interne Zahl, also beispielsweise:

=UND(I4>40000;ISTZAHL(I4))

Oder Sie verwenden die Funktion ZELLE. Sie liefert mit dem Parameter „format“ den Wert D1, der anzeigt, dass es sich um ein Datum handelt:

Geht doch!

Geht doch!