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Ich hasse es, wenn der Chef acht Stunden vor Feierabend noch mit Arbeit zu mir kommt.

Outlook-Schulung. Vieles fehlt in diesem – eigentlich – sehr guten Mailprogramm. Beispielsweise ist es nicht möglich die Arbeitsstunden für jeden Tag unterschiedlich anzulegen. Also beispielsweise Mo: 08.00 – 14:00 Uhr :: Di: 08:00 – 18:00 Uhr :: Mi: 14:00 – 20:00 Uhr …

Schade!

Wir haben es so gelöst, dass jeder seinen frühesten Arbeitsbeginn einträgt und sein spätestes Ende. Und die Zeiten, die er nicht arbeitet durch einen Serientermin „abwesend“ kennzeichnet. So kann jeder sehen, wer wann im Büro ist.

Ich drück‘ die Fernbedienung fester, wenn die Batterien leer sind

Schon doof. Ich erstelle für einen Kunden ein dynamisches Excel-Formular. Die Daten sollen automatisiert ausgelesen werden. Deshalb muss ich wissen wie „groß“ das Formular ist, das heißt: wie viele Zeilen es enthält und wo sich bestimmte Informationen befinden.

Leider funktioniert die beiden Befehle

MsgBox Range(„A1“).CurrentRegion.Rows.Count
MsgBox Range(„A1“).SpecialCells(xlCellTypeLastCell).Row

nicht, wenn das Blatt geschützt ist. Also: Schutz aufheben!

Ja, ja, ich weiß: [Strg] + [A] und [Strg] + [Ende] funktionieren auch nicht in Excel …

Könnte mal bitte jemand meinen inneren Schweinehund erschießen?

Amüsiert. Eine Teilnehmerin zeigt mir eine Datei, bei der Excel „sehr weit nach unten springt“, wenn man die Bildlaufleiste nach unten schiebt. Der Grund ist schnell gefunden: Die Tastenkombination [Strg] + [Ende] springt auf die Zelle SI37826. Da etwa 1.100 Zeilen gefüllt sind, benötigt Excel weitere 36.000 Zeilen.

In der Schulung markiere ich die überflüssigen Zeilen und lösche sie. Es klappt: der Cursor springt nur noch bis Zeile 1.177. Gewonnen.

Zu Hause schaue ich mir die Datei in Ruhe an. Ich finde wirklich nichts in dieser Datei. Kein Inhalt, keine nennenswerte Formatierung, keine Namen, kein Druckbereich, …

Ich wende den Inquire an: Übermäßige Zellformatierung entfernen – tatsächlich – es funktioniert: DAMIT sind auch die leeren Zellen entfernt. Ich weiß nicht, was in der Tabelle drin war – aber jetzt ist es draußen!

Die letzte Zelle

Kennen Sie das folgende Phänomen in Excel? Tragen Sie ein paar Werte ein. Beispielsweise ziehen Sie einen Wert die ersten 20 Zellen hinunter. Drücken Sie [Strg]+[Pos1] – der Cursor von Excel springt auf die Zelle A1. Drücken Sie [Strg]+[Ende], dann springt er auf die letzte Zelle unter der und rechts von der sich nichts mehr befindet. In unserem Beispiel A20.

Löschen Sie einige Zellen. Es ist gleich, ob Sie die Zeilen löschen oder ob Sie die Inhalte der Zellen löschen.Der Sprung mit [Strg]+[Ende] wird wieder auf A20 springen, obwohl dort nichts mehr steht. Das gleiche Resultat liefert das Dialogfeld Start / Bearbeiten / Suchen und Auswählen / Gehe zu / Inhalte / Letzte Zelle.

Diese Zelle war mal die letzte Zelle, aber sie ist nicht mehr die letzte Zelle.

Diese Zelle war mal die letzte Zelle, aber sie ist nicht mehr die letzte Zelle.

Dieses Phänomen von Excel ist schon beschrieben und kritisiert worden. Meistens kann man es lösen, wenn man die Datei speichert. Manchmal muss man die Datei mit „Speichern unter“ unter dem gleichen Namen speichern.

Ich habe allerdings auch schon Fälle erlebt, bei denen der Speichermechanismus nicht die nicht mehr vorhandenen Zellen gelöscht hat – im allerschlimmsten Fall (und wenn es mir das wert ist), kopiere ich den Inhalt der Liste in ein neues Tabellenblatt.

Übrigens: Erstaunlicherweise sind die Tastenkombinationen [Strg]+[↓], [Strg]+[↑], [Strg]+[←], [Strg]+[→] (zum Bewegen) und [Strg]+[*] (zum Markieren) davon nicht betroffen.