Category Archives: Merkwürdige Formeln

Ein Text ist ein Text ist ein Text

Was passieren kann, wenn man einen Text als Text formatiert – darauf habe ich schon hingewiesen. Auch was passiert, wenn man einen (langen) Text als Buchhaltung formatiert:

Amüsant ist dagegen auch folgendes Phänomen: Wenn man einen Text als Datum, Prozentwert oder Währung formatiert:

und dann mit der Funktion LÄNGE weiter rechnet – allerdings mit mindestens zwei Rechenoperationen (beispielsweise LÄNGE – 1 oder LÄNGE x 1), dann wird das Zahlenformat übernommen:

Erstaunlicherweise: FINDEN und SUCHEN liefern auch Zahlen – sie übernehmen jedoch nicht das Zahlenformat.

Ich weiß, du hast recht – aber meine Meinung gefällt mir besser.

Hallo Herr Martin,

ich befinde mich derzeit in einem Excel-Grundkurs und bin bei einer „verschachtelten Wenn-Funktion“ auf folgende Problematik gestoßen:
Excel rechnet nicht weiter, sobald der erste „Wahr“wert erreicht ist, was zu logischen Fehlern führt, sofern die Abfragewerte aufsteigend abgefragt werden.
Der „Sonst“Wert wird allerdings korrekt ausgegeben.
In meinem Beispiel habe ich dann die Abfragewerte 25% und 20% umgekehrt und es hat wie geplant funktioniert.
Wo liegt mein Fehler?
Haben Sie eventuell eine Idee zur Vereinfachung der Funktion?
Im voraus vielen Dank für Ihre Hilfe.
Mit freundlichen Grüßen
Jan

Hallo Herr S.,

Sie haben recht: Excel arbeitet Wenn-Funktionen baumartig ab. Also:

Wenn > 80% dann

wenn > 75% dann

sonst: Rest <= 75%

Sie können es aber auch „umbauen“:

wenn <= 75% dann

wenn <= 80% dann

Rest: sonst > 80%

Tipp: ich zeichne manchmal so eine Baumstruktur auf, um es besser zu verstehen.

Tipp 2: schreiben Sie 2 und 5 und nicht „2“ oder „5“. Sie möchten ja mit dem Zahle weiterrechnen. Sie können übrigens auch 2% und 5% verwenden

Hallo Herr Martin,

vielen dank für die schnelle Antwort.

Das ganze ist ja ganz schön verwirrend, gibt es dann noch eine andere Funktion die das Ziel einfacher erreicht?

Schöne Grüße

Jan

Hallo Herr S.

schauen Sie sich einmal die Funktion SVWEIS an – dort werden mehrere Fälle auf einer Ebene abgearbeitet.

Bitte bevorraten Sie sich, dieser Artikel ist nicht ständig im Sortiment…

Wer in Excel gerne mit Namen arbeitet, weiß die Funktionstaste [F3] zu schätzen. Man kann den Dialog, der die Namen anzeigt aus der bedingten Formatierung, der Datenüberprüfung, den Diagrammen, … heraus aufrufen.

Leider nicht aus den Steuerelementen heraus, wenn dort im Formatierungsdialog ein Wert in eine Zelle geschrieben wird, die einen Namen hat.

F3 geht leider nicht

Danke an Tony de Jonker für diesen Hinweis

Nur weil du nicht paranoid bist, heißt es noch lange nicht, dass sie hier nicht hinter dir her sind…

Einfach blöde. Ich habe einen Verweis von einer Excelmappe auf eine andere:

vorher …

Diese Mappe wird unter einem anderen Namen gespeichert. Der Verweis wird nun auf die neue Datei gesetzt; bleibt nicht mehr bei der alten:

… nachher

Leider stellt Excel keinen Schalter zur Verfügung, diesen Verweis NICHT mitzunehmen.

Für eine vernünftige Headline fehlt mir die richtige Kreativitätstechnik.

Schon irgendwie doof!

In einer Arbeitsmappe befindet sich ein Tabellenblatt – nennen wir es „Jena“. In dieser Mappe befindet sich ein zweites Tabellenblatt, das Bezug auf das erste Blatt nimmt. Die Formeln können dann beispielsweise so aussehen:

=Jena!H4

In einer zweiten Arbeitsmappe gibt es auch ein Tabellenblatt „Jena“. Wird nun das zweite Blatt aus der ersten Daten in die zweite kopiert oder werden die Zellen in die zweite Datei kopiert, so wird der Bezug auf die erste Datei „mitgenommen“ und nicht auf die zweite Datei:

Ärgerlich!

Gefühle sind heutzutage auch nur noch was für ganz Mutige.

Excel ist an vielen Stellen nicht konsequent. Der Text „1“ ist beispielsweise etwas anderes als die Zahl 1. Dennoch kann man den Text mit 1 multiplizieren.

Ebenso verhält es sich mit WAHR und 1. Eigentlich entspricht Wahr dem Wert 1 und Falsch dem Wert 0. Eigentlich. Multipliziert man die beiden Werte WAHR und FALSCH, beziehungsweise die Funktionen =WAHR() und =FALSCH() mit 1, erhält man 1 beziehungsweise 0. Intern handelt es sich jedoch um einen anderen Wert. Also
=WAHR=1

liefert FALSCH.

Und diese Unschärfe führt auch dazu, das Wahr-Werte nicht addiert werden können:

=SUMMENPRODUKT(C:C=“Briefpapier“)

liefert 0.

=SUMMENPRODUKT((C:C=“Briefpapier“)*1)

dagegen das korrekte Ergebnis:

Ich bin sehr wohl spontan … wenn man mir früh genug Bescheid sagt

Eigentlich unterscheidet Excel zwischen Text und Zahl. Eigentlich. Sicherlich kennen Sie folgendes Phänomen:

Eine Spalte ist als Text formatiert:

In einer anderen Spalte stehen ZAHLEN. Diese werden mit der Funktion SVERWEIS als #NV (nicht vorhanden) quittiert:

Das habe ich schon mehrmals beschrieben – beispielsweise in: „Sverweis funktioniert nicht“
Ebenso werden sie bei der Überprüfung auf Gleichheit

{=ODER(K2=$G$2:$G$22)}

(als Matrixformel) korrekt als unterschiedliche Werte erkannt:

Verwendet man statt dem Gleichheitsoperator „=“ jedoch die Funktion IDENTISCH werden die Texte und Zahlen als gleich(wertig) eingestuft:

{=ODER(IDENTISCH(K2;$G$2:$G$22))}

Ebenso übergeht ZÄHLENWENN diesen Unterschied:

Auch hier gilt mal wieder – schade, dass Excel an so vielen unterschiedlich ist, beziehungsweise einfach nicht konsequent. Kein Verlass auf gar nichts!

An dem Tag, an dem du mich das erste Mal nackt siehst, wirst du denken: „Ich habe einen verdammt guten Wal getroffen!“

Kennen Sie das? Sie arbeiten mit Excel, Kinder oder Nichten und Neffen mit libreOffice, ein Freund mit Numbers oder Google Tabellen? Und Sie sind erstaunt, dass es in der einen Tabellenkalkulation Funktionen gibt, die in der anderen fehlt. Nervig und ärgerlich (gerade beim Austausch der Tabellen).

Der Zeitschriftenverlag Heise hat sich die Mühe gemacht, sämtliche Funktionen dieser vier Tabellenkalkulationen aufzulisten und zu vergleichen:

https://www.heise.de/mac-and-i/downloads/65/2/1/7/2/5/5/4/Formelfunktionen_Vergleich.pdf

Beim Durchsehen der Liste fällt auf, dass auch in dem geliebten Excel einige (wichtige) Funktionen fehlen, die in einem der anderen Programme integriert sind:

Ostersonntag, Tagname, Monatsname, BasisInZahl (habe ich noch nie vermisst), Laufzeit, ZGZ, ISEMAIL, ISURL, AKTUEL, FORMEL (heißt in Excel: FORMELTEXT), BEREICH.ÜBERSCHNEIDEN, BEREICH.VERBINDEN, POLYNOM, COUNTUNIQUE, FARBE, UMRECHNEN (entspricht EUROKONVERT), B, KOVARIANZ (heißt KOVAR, KOVARIANZ.P und KOVARIANZ.S in Excel), SCHÄTZER.EXP.VOR.MULT, SCHÄTZER.EXP.MULT, KLARTEXT, REGEXEXTRACT, REGEXMATCH, REGEXREPLACE und 59 weitere Funktionen …

Formeln im Vergleich (Ausschnitt)

Sauer macht lustig, der Wald lacht sich tot!

Der Problem mit dem Datum hat mich gestern noch beschäftigt.

In der Zelle D3 steht nichts. Erstaunlicherweise liefert =JAHR(D3) keinen Fehler (wie ich vermutet hätte), sondern 1900. Warum?

Die Antwort: Schreiben Sie in eine Zelle das Datum 05.01.1900. Subtrahieren Sie von diesem Datum die Zahl 1. Setzen die Formel fort. Nach dem 01. Januar 1900 folgt der 00. Januar 1900. Dann ein Fehler:

Und das ist der Grund, warum man von einer leeren Zelle die Jahresinformation auslesen kann. Auch JAHR(0) liefert das Jahr 1900. Steht in der Zelle allerdings ein leerer Text („“) oder #NV, dann ist ein Fehler die Folge:

Das heißt im Umkehrschluss: WENNFEHLER(JAHR(D3);““) fängt keinen Fehler ab, wenn die Zelle D3 nicht gefüllt ist. Lediglich wenn in der Zelle kein Datum, also Text steht. Mit WENNFEHLER kann man diese Information also nicht abfangen.

Heute lebe ich. Morgen putze ich vielleicht.

Ich habe mich heute sehr amüsiert. Ich war in einer großen Firma, die Sie auch kennen. Dort haben mir Mitarbeiter eine große Exceltabelle gezeigt, mit der Bitte, ihnen die Formeln zu erklären und möglicherweise zu verbessern. Das Grundproblem tauchte an sehr vielen Stellen auf: In zwei unterschiedlichen Spalten stehen Datumsangaben. Allerdings: nicht in jeder Zelle.

Es sollen die Datumsdifferenzen berechnet werden. Allerdings nicht Ende – Anfang, da die leeren Zellen ein Ergebnis verfälschen würden. Nun hat ein Kollege – wahrscheinlich über Jahre – verschiedene Formeln eingetragen:

  • =WENN(D2>=1;D2-C2;““)

Ist okay – hier habe ich nichts zu nörgeln.

  • =WENN(D2>=1;D2-C2;“ „)

Das Leerzeichen stört mich; würde ich nicht machen – besser: „“.

  • =WENN(D2>=1;DATEDIF(C2;D2;“d“);““)

Warum einfach, wenn es auch umständlich geht. D2-C2 entspricht DATEDIF(C2;D2;“d“).

  • =WENNFEHLER(D2-C2;““)

Ganz schlecht: D2-C2 liefert keinen Fehler, wenn eine der beiden Zellen leer ist. Das Ergebnis ist beispielsweise -42780.

  • =WENN(ISTFEHLER(D2-C2);““;D2-C2)

Bis Excel 2003 gab es noch nicht die Funktion WENNFEHLER – bis dahin musste man WENN(ISTFEHLER(… schreiben. Falsch und überflüssig!

  • =WENN(UND(C2<>““;D2<>““);D2-C2;““)

Gut: beide Zellen werden überprüft!

Die Funktion ISTZAHL habe ich in der Tabelle nicht gefunden.

Wir haben uns amüsiert, weil das gleiche Problem von einem Anwender auf verschiedene Arten gelöst wurde. Das ist nicht konsistent und auch nicht nachzuvollziehen. Aber man kann ja mal vermuten, was die Ursache des Formelwandels war …

Ich bin gerade etwas neben der Spur. Ist schön da!

Letzte Woche in der Excel-Schulung. Ich erkläre, dass es manchmal besser ist, den Funktionsassistenten zu verwenden, weil dort einige Informationen angeboten werden, manchmal ist die Eingabe über die Tastatur die bessere Wahl, weil Parameter aufgelistet und erklärt werden.

Ein Teilnehmer meldet sich und fragt traurig, warum er keine Formelvervollständigung hat:

och!

och!

Die Lösung war schnell gefunden: In den Option war in der Kategorie „Formeln“ die Option „AutoVervollständigen für Formeln“ deaktiviert.

... und der Teilnehmer war wieder glücklich ...

… und der Teilnehmer war wieder glücklich …

Denken ist wie googeln – nur krasser.

Amüsiert war ich schon. In einer Firma sollte ich letzte Woche Excel-Formeln anpassen. Man erklärte mir, dass jeder Auditvorgang ein Revisionsdatum hat. Möglicherweise auch ein zweites und ein drittes. Wenn es ein drittes Datum gibt, gibt es auch ein zweites. Also: die Tabelle ist gefüllt: entweder 1. Datum oder 1. und 2. oder 1. und 2. und 3. oder alle vier Spalten sind mit einer Datumsinformation gefüllt.

20170129Anzahl

Ein Kollege hatte eine Formel erstellt:

=WENN(H2=““;1;WENN(I2=““;2;WENN(J2=““;3;4)))

Meine Aufgabe war es diese Formel für weitere Datumsangaben anzupassen. Ich war etwas irritiert.

=ANZAHL(G2:J2)

hätte das Gleiche getan. Und ist leichter anzupassen. Die Teilnehmer waren begeistert und glücklich.

Manchmal wäre ein bisschen weniger doch ein bisschen hilfreicher

Excel-Schulung. Ich erkläre die Funktion SUMME. Anschließend eine Übung. Unter der Spalte mit den laufenden Nummern soll die Summe der Preise gezogen werden. Die Preise befinden sich jedoch in einer anderen Spalte.

Ich schaue einer Teilnehmerin über die Schulter: Sie klickt auf die leere Zelle, in der sich die Summe befinden soll:

SUMME

SUMME

Der Vorschlag wird verworfen, indem sie auf der erste Zelle der Zahlenkolonne klickt:

Hier beginnt die SUMME

Hier beginnt die SUMME

Anschließend tippt sie einen Doppelpunkt:

SUMME bis ...

SUMME bis …

Und schaut mich nun erstaunt an, was Excel „tut“. Zugegeben: Excel schlägt eine Zelle vor bis zu der der Bereich ausgedehnt werden könnte. Jedoch ist die Anfängerin überfordert, weil nach der Eingabe eines Doppelpunktes etwas „anderes“ in der Formel steht.

Vielleicht wäre hier keine Hilfe besser gewesen.

Formel tippen oder Funktionsassistent?

Bei unserem letzten Excel-Stammtisch haben wir uns darüber unterhalten, wann eine Formel einfacher zu verstehen ist: beim Tippen oder wenn man den Funktionsassistenten zu Hilfe nimmt. Es gibt eine Reihe von Funktionen, da erhalten Sie Informationen beim Tippen, beispielsweise SVERWEIS, TEILERGEBNIS oder WOCHENTAG:

20160605Texte01

Assi vs. Tippen

Assi vs. Tippen

Bei anderen Funktionen ist es umgekehrt, beispielsweise RUNDEN:

20160605Texte03

Assi vs. Tippen

Assi vs. Tippen

Heute habe ich mir die Funktion RÖMISCH angesehen und musste schmunzeln:

20160605Texte05

Assi vs. Tippen

Assi vs. Tippen

„Typ ist eine Zahl, …“ ist völlig aussagelos.

„Knapper, knapper und knapper“ ist auch nicht sehr (vielver-)sprechend und wenig aussagekräftig.

Zur Ehrenrettung von Excel (und denen, die Hilfetexte erstellen) muss gesagt werden, dass das QuickInfo erläutert, dass:

Erstes Knapper: LDVLIV für 499

Zweites Knapper: XDIX für 499

Drittes Knapper: VDIV für 499

Alles klar?

Ich verstehe es nicht: Heute bin ich früh aufgestanden. Aber da war kein Wurm.

Ich bin nicht der einzige Nörgler.

Bei den Vorbereitungen zum einem Seminar „Excel und Statistik“ stoße ich auf der Microsoft-Seite

https://support.office.com/de-de/article/Verwenden-der-Analyse-Funktionen-um-komplexe-Datenanalysen-auszuf%C3%BChren-6c67ccf0-f4a9-487c-8dec-bdb5a2cefab6#__toc309744619

auf eine Erklärung des Zwei-Stichproben F-Tests:

„In dem Tool wird der Wert f einer F-Statistik (oder F-Verhältnis) berechnet. Ein f-Wert nahe 1 beweist, dass die Varianzen der Grundgesamtheiten gleich sind. In der Ausgabetabelle: Wenn f < 1 ist, gibt „P(F <= f) einseitig“ die Wahrscheinlichkeit an, dass ein Wert der F-Statistik beobachtet wird, der kleiner als f ist, wenn die Varianzen der Grundgesamtheiten gleich sind und „Kritischer F-Wert bei einseitigem Test“ einen kritischen Wert kleiner als 1 für die ausgewählte Irrtumswahrscheinlichkeit Alpha angibt. Wenn f > 1 ist, gibt „P(F <= f) einseitig“ die Wahrscheinlichkeit an, dass ein Wert der F-Statistik beobachtet wird, der größer als f ist, wenn die Varianzen der Grundgesamtheiten gleich sind und „Kritischer F-Wert bei einseitigem Test“ einen kritischen Wert größer als 1 für Alpha angibt.“

Conrad Carlberg kommentiert diese Erläuterungen in seinem Buch „Statistical Analysis: Microsoft Excel 2010“ auf Seite 157:

Got it? Neither did I.

 

Wie heißt die Formel?

Hallo Herr Martin,

ich habe ein Problem. Ich habe in einer Spalte Zahlen. Ich möchten von diesen Zahlen die letzten drei Stellen, also die drei Ziffern vor dem Komma abschneiden. Der Rest soll gerundet werden. Mit welcher Formel mache ich das?

so?

so?

Die Antwort: Dafür gibt es leider keine Formel. Aber wenn in G2 der Wert stehen, dann erhalten Sie den gewünschten Wert mit der Formel:

=RUNDEN(G2;-3)/1000

Enttäuscht?

Am Ende des Geldes bleibt immer so viel Monat übrig

Hallo Herr Martin,

ich finde in Excel einfach keine Funktion QUARTALSENDE. Konkret: Ich benötige den letzten Tag (als Datum) des Quartals, in dem sich ein Datum befindet. Also beispielsweise:

1.1.2016 -> 31.03.2016

2.2.2016 -> 31.03.2016

5.5.2016 -> 30.06.2016

und so weiter.

Ist das Quartal nicht zu Ende?

Ist das Quartal nicht zu Ende?

Das ist richtig: DIESE Funktion gibt es in Excel leider nicht. Man muss sie zusammenbauen. Wenn in A1 das Datum steht, dann beispielsweise so:

=DATUM(JAHR(A1);MONAT(A1)-REST(MONAT(A1)+2;3)+3;1)-1

oder so:

=DATUM(JAHR(A1);OBERGRENZE(MONAT(A1);3)+1;1)-1

(beide Funktionen suchen den letzten Monat des Quartals, addieren 1 (also verwenden den nächsten Monat) und von diesem Monat den ersten Tag. Davon wird 1 abgezogen. Oder auch so:

=MONATSENDE(A1;REST(3-MONAT(A1);3))

Man ermittelt die Anzahl der Monate, die zu dem Datum dazu gezählt werden muss.

Und wo ist das bei mir?

Kennen Sie folgendes Phänomen? In Excel-Schulungen werde ich ab und zu gefragt:

Ich zeige die Funktion SUMMEWENNS, die Teilnehmer schauen mir zu. machen anschließend mit und fragen mich nun, wo denn die Eingabefelder bei Ihnen verborgen sind.

Richtig, wenn man mit dem Funktionsassistent die Funktion SUMMEWENNS öffnet, sieht sie folgendermaßen aus:

Start

Start

Trägt man die Informationen ein, öffnet sich ein weiteres Pflichtfeld – allerdings erst dann:

und go!

und go!

Sehr unglücklich gemacht, dass nicht die ersten DREI Parameter angezeigt werden. Kein Trost: Während bei ZÄHLENWENNS die Parameter korrekt angezeigt werden, fehlen sie bei MITTELWERTWENNS ebenso.

Nomen est omen?

Eigentlich sind Namen in Excel ein prima Sache:

  • Man kann einer Zelle einen Namen geben und verweist nun in Formeln auf diesen Namen und damit auf die Zelle.
  • Man kann einem Bereich einen Namen geben und kann nun mit dem Namen rechnen.
  • Man kann über den Namensmanager einem Namen einen festen Wert als Konstante zuweisen.
  • Man kann über den Namensmanager einem Namen einen dynamischen Bereich zuweisen, der mit einer Formel ermittelt wird.

Vor allem: Name sind sprechend und können so leicht verwendet werden, wenn man das Konzept verstanden hat. Jedoch das Konzept hat einen großen Haken:

Namen können sowohl an die Datei gebunden sein als auch an das Tabellenblatt. Wenn Sie VBA können, wissen Sie sicherlich, dass sowohl das Workbook-Objekt als auch das Worksheet-Objekt einen Namen haben können.
Kostprobe gefällig: Markieren Sie ein Zelle oder einen Bereich auf einem Tabellenblatt. Geben Sie ihm einen Namen. Kopieren das Blatt in eine andere Datei. Kopieren Sie das Blatt noch einmal in eine andere Datei. Was passiert? Nicht die Datei, sondern die beiden Tabellenblätter haben eine Zelle oder einen Bereich, die den gleichen Namen tragen. Wenn man nun eine Formel verwendet:

Wo sind test2 und test3?

Wo sind test2 und test3?

ist nicht klar, von welchem Blatt sich Excel den Bereich zieht. Der Namensmanager zeigt es deutlich an:

Mehrere gleichlautende Namen

Mehrere gleichlautende Namen

Die zuerst erstellten (hinüberkopierten) Namen gelten global für die Abreitsmappe (und darauf nimmt test1, test2 und test3 Bezug), die danach erstellten Namen gelten nur lokal für das Blatt.

Das heißt ganz einfach: Höllisch aufpassen mit den Namen! Und: bloß keine Namen mehrmals verwenden! Sonst ist Chaos vorprogrammiert.

Das heißt auch: gutes Konzept, aber leider nicht ganz durchdacht.

 

Wenn das Wörtchen WENN nicht wär‘ …

Sehr geehrter Herr Dr. Martin,

Wahrscheinlich haben Sie wesentlich schneller eine Lösung parat als ich, die ich nun schon stundenlang damit rummache und jetzt irgendwie aufgebe.

Es geht um dieselbe Tabelle, also diese Zeitberechnung.

Nun soll aber noch folgendes dazu berechnet werden.

Wenn die Stundenanzahl >= 6 Stunden sollen 0,5 Stunden abgezogen werden, wenn die Stundenanzahl >= 10 Stunden soll eine Stunde abgezogen werden.

Ich habe versucht, mich langsam heran zu tasten und habe sogar die > 6 Stunden und >10 Stunden einzeln herausbekommen. Allerdings bekomme ich nun beim besten Willen diese ganzen Schachteln nicht zusammengesetzt…(Das mit dem „=“ dazu hat auch nicht so funktioniert…)

Haben Sie eine (schnelle) Lösung oder eine passende Erklärung mit einem Link?

Die Tabelle mit meinen Versuchen ist angehängt. Wie ich gelesen hatte, muss man dazu die Uhrzeit wieder in eine normale Zahl formatieren, was ich getan habe.

Herzlichen Dank für Ihre Bemühungen.

####

Stundenberechnung

Stundenberechnung

Hallo Frau P.,

Ich denke, Ihr Problem resultiert aus Folgendem: Sie sollten sich einen Baum malen, der die verschiedenen Fälle auflistet: tagsüber gearbeitet oder nachts? In beiden Fälle: mehr als 10 Stunden – > ja: eine Stunde abziehen. Nein: – > wenn mehr als sechs Stunden: -> ja, 0,5 Stunden abziehen – sonst nichts.

Und so müssen Sie die Formel eingeben.

Kommen Sie damit klar?

####

Hallo Herr Dr. Martin,

Jetzt habe ich gesehen, dass Sie die Sachen ja alle schon richtig ausgefüllt haben.

Das Resultat ist in „Zahl“ formatiert. Ich glaube, es wäre auch mit der „Uhrzeit 37:…“ gegangen. Allerdings nicht mehr in dieser Version.

Ich kann es nur hinnehmen und Ihnen danken, dass Sie es eingerichtet haben. Vom Verständnis bin ich leider noch etliches entfernt.

Aber ich denke, meine Kolleginnen werden sich freuen, endlich eine funktionierende Zeitberechnung zu haben. Bleibt zu hoffen, dass ihnen nicht noch etwas Neues einfällt…

Also noch einmal: Herzlichen Dank!

Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag.

####

Gerne, Frau Pojer,

wenn Sie es verstehen möchten, machen Sie Folgendes:

Klicken Sie auf eine Zelle mit einer Formel. Klicken Sie auf den Funktionsassistenten.

Sie sehen die Bedingung. Klicken Sie nun in die Bearbeitungszeile auf den Teil den Sie sehen möchten. So können Sie sich den Baum entlanghangeln:

Der Funktionsassistent

Der Funktionsassistent

Umgekehrt: gehen Sie an ein solches Problem mit einem Blatt Papier und einem Stift ran. Ich „mal gerne Bäume“. Sicherlich kennen Sie diese Ablaufdiagramme: sie helfen:

Ein kleines Diagramm - als Hilfe

Ein kleines Diagramm – als Hilfe

Datum gesucht

Ich weiß; ich bin ja auch nicht glücklich darüber. Wir haben eine Liste, in der in einer Spalte dummerweise Datumsangaben, Texte, Zahlen (Kennziffern) und gar nichts eingetragen wird. Ich habe nun die Aufgabe, über eine Hilfsspalte die Zellen herauszufinden, in denen ein Datum steht. Allerdings: Wenn ich die Funktion ISTZAHL verwende, werden auch die „echten“ Zahlen gefunden. Die will ich aber nicht. Gibt es wirklich keine Funktion „ISTDATUM“? Auch nicht in Excel 2016?

Wo ISTDATUM?

Wo ISTDATUM?

Die Antwort: Wenn es möglich ist, prüfen Sie die interne Zahl, also beispielsweise:

=UND(I4>40000;ISTZAHL(I4))

Oder Sie verwenden die Funktion ZELLE. Sie liefert mit dem Parameter „format“ den Wert D1, der anzeigt, dass es sich um ein Datum handelt:

Geht doch!

Geht doch!

 

Day after day – oder: So vergeht Jahr um Jahr, und es bleibt wie es war …

Anwender reiben sich verwundert die Augen: In Excel 2013 wurde die Funktion TAGE eingeführt. Damit kann man die Differenz zweier Datumsangaben in Tagen berechnen. Warum diese Funktion? Keine Ahnung – Excel kann doch seit Beginn seiner Existenz Datum2 – Datum1 berechnen. Da Datumsangaben intern als serielle Zahlen verwaltet werden, war das nie ein Problem in Excel. Auch die Funktion =DATEDIF(Anfangsdatum;Enddatum;“D“) konnte dies und hat das Gleiche erledigt. Ein Blick in die Liste der Funktionen: Nein, Excel 2013 hat leider keine Funktion MONATE und auch keine JAHRE. Vielleicht haben sie es vergessen. Wir warten auf die Version 2016. Erstaunt reiben wir uns hier die Augen – nein, sorry, auch in der aktuellen Version 2016 gibt es keine Funktion MONATE oder JAHRE. Geduld … vielleicht in der nächsten Version.

MONATE und JAHRE fehlt noch immer.

MONATE und JAHRE fehlt noch immer.

Feiertage wären klasse

Vor ein paar Tagen erreichte mich folgende Anfrage:

Sehr geehrte Damen und Herren,

zu dem in Betreff genannten Thema haben wir noch eine Frage:  Die Videoanleitung  zum Erstellen eines Internationalen Kalenders konnten wir gut nutzen. In dieser Anleitung wird u.a. geschildert, wie man Feiertage durch eine bedingte Formatierung farblich hervorhebt. Ganz schick wäre es noch, wenn zu diesem farblich markierten Feiertage auch automatisch der Feiertagsname mit angezeigt werden könnte. Ein entsprechendes Tabellenblatt mit diesen Informationen wurde im Verlaufe der Anleitung angelegt. Bei festen Feiertagen wie Neujahr. 1. Mai etc, könnte man dies händisch lösen, doch bei variablen Feiertagen wie Ostern und Pfingsten etc. wäre es wünschenswert, wenn diese gleich automatisch mit angezeigt werden. Leider wurde in dieser Videoanleitung nicht darauf eingegangen. Mit welcher Funktion kann der Feiertagsname automatisch angezeigt werden? Danke schon vorab für Ihre Hilfe.

Mit freundlichen Grüßen / with best regards

#####

Zur Info: Ich habe einen Kalender erstellt, der – nach Änderung des Jahres die Feiertage farblich kennzeichnet. Das klappt mit der bedingten Formatierung und der Funktion ZÄHLENWENN gut und einfach. Die Feiertage (hier: die bayrischen) habe ich auf ein zweites Tabellenblatt ausgelagert.

Die Feiertagsliste

Die Feiertagsliste

Der Kalender

Der Kalender

Ich habe zirka eine halbe Stunde benötigt, damit die Feiertage angezeigt werden – eine hübsche kleine Fingerübung:

Das Ergebnis

Das Ergebnis

Wer knobelt mit? Den ersten Kalender könnt Ihr unter Kalender herunterladen.

Viel Spaß im neuen Jahr mit Excel.

Rene

mal links, mal oben

Ist Ihnen folgender erklärbarer, aber auf den ersten Blick verwirrender Algorithmus aufgefallen?

In einer Exceltabelle befindet sich ein Zahlenblock. Klickt man in der er ersten Zelle daneben auf das Summensymbol, schlägt Excel die Reihe links daneben als Bereich vor. Eine Zelle tiefer wird ebenfalls die Zeile daneben vorgeschlagen. In der dritten Zeile jedoch die beiden Zahl (also die Summen) darüber.

Summe20151113_01

Summe20151113_02

Summe20151113_03

Das Algorithmus, der dahinter steckt, ist klar: Excel überprüft zuerst die Zellen darüber. Befindet sich keine Zahlen darin, werden die Zellen links neben der aktuellen Zelle geprüft (F2). Bei F3 erkennt Excel die Summe darüber und schlägt die gleiche Formel erneut vor. Würde in der Zelle darüber keine Funktion, sondern eine Zahl stehen, würde diese vorgeschlagen werden. In der dritten Zelle F4 werden zwei Formeln über der aktuellen Zelle (mit Zahlen als Ergebnis) erkannt und nun diese vorgeschlagen.

Kein Kommentar? – Doch

Okay – übersichtlicher wird die Formel sicherlich nicht, aber man kann mit der Funktion N etwas hineinkommentieren. Zu Erläuterung: N(„Beliebiger Text“) liefert den Wert 0. Und an den entsprechenden Stellen in einer Funktion kann man so etwas kommentieren. Einem Teilnehmer meiner Schulung gefiel dies heute sehr.

Kommentare in Funktionen - geht doch!

Kommentare in Funktionen – geht doch!

Inhalte einfügen – nicht ganz

Ey – ich bin so genervt! Ich weiß, dass ich eine Spalte, in der sich Formeln befinden, kopieren kann und dann über „Inhalte einfügen“ die Formeln in Werte verwandeln kann. Aber was macht die Schweinebacke? – Richtig: Völliger Blödsinn!!! Schreibt einfach ANDERE Formeln rein. Das kanns doch wohl nicht sein“

Kopieren | Inhalte einfügen

Kopieren | Inhalte einfügen

Und dann das!!!

Und dann das!!!

Die Antwort: Du hast aus Versehen die Option „Multiplizieren“ gewählt – DIE muss ausgeschaltet werden – auf „Vorgang: Keine“. Dann funktioniert es auch.

Ein kleiner Klick zuviel

Ein kleiner Klick zuviel

Da fehlt doch was!

Ein Kollege von mir hat mir eine Formel in Excel erstellt. Ich verstehe die Formel aber nicht. Im dritten WENN-Teil fehlt doch ein Teil, oder?

Fehlt da nicht etwas?

Fehlt da nicht etwas?

Die Antwort: Schauen wir uns die Formel mal genauer an:

=WENN(AJ2=““;““;WENN((AJ2)>14;“zu lang“;WENN(AJ2<=14;“ok“;)))

Der erste Teil ist klar (=WENN(AJ2=““;““): Wenn die Zelle AJ2 leer ist, dann bleibe ich selbst auch leer. Prima.

Im zweiten Teil wird überprüft, ob in AJ2 ein Wert größer als 14 steht:

WENN((AJ2)>14;“zu lang“

Wenn das erfüllt ist, so liefert die Formel den Text „zu lang“. Nun wollte der Kollege überprüfen, ob der Wert kleiner oder gleich 14 ist. Er hat dies mit einer weiteren WENN-Funktion realisiert. Das ist nicht falsch, aber überflüssig.

Ich würde die Formel folgendermaßen schreiben:

=WENN(AJ2=““;““;WENN((AJ2)>14;“zu lang“;“ok“))

Sie liefert das gleiche Ergebnis und ist viel kürzer.

So geht es auch - das ist sogar eleganter!

So geht es auch – das ist sogar eleganter!

Function not found

Warum finde ich die Funktion nicht? Ein Kollege hat in einer Abrechnungstabelle für Kopierer unserer Firma eine Funktion DATEDIF eingefügt, die offensichtlich die Anzahl der Monate zwischen Vertragsbeginn und Vertragsende berechnet. Allerdings – in der Liste der Funktionen taucht sie nicht auf. Wo ist sie denn?

DATEDIF - nicht da!

DATEDIF – nicht da!

Die Antwort: Stimmt! Diese Funktion finden Sie nicht in der Liste der Funktionen im Funktionskatalog. Sie wurde aus Kompatibilitätsgründen zu Lotus 1-2-3 aufgenommen. Seit 2003 wurde diese Tabellenkalkulation nicht mehr weiterentwickelt, 2014 wurde der Support sogar eingestellt. Trotzdem finden sich noch immer ein paar Relikte von Lotus 1-2-3 in Excel. Zum Beispiel diese Funktion. Und: Wenn Sie auf das Symbol für den Funktionsassistenten f(x) klicken erhalten Sie die Funktionsargumente im Assistenten.

DATEDIF

DATEDIF

Teile und herrsche …

TEILERGEBNIS. Ich versteh mal wieder gar nichts. Ich habe eine Liste. Darunter stehen drei Funktionen:

=SUMME(C2:C42)

=TEILERGEBNIS(9;C2:C42)

=TEILERGEBNIS(109;C2:C42)

Drei mal erhalte ich den Wert 20.205.490.

TEILERGEBNIS

TEILERGEBNIS

So weit, so klar. Wenn ich nun filtere, liefert TEILERGEBNIS mit der 9 das Gleiche wie TEILERGEBNIS mit der 109. Natürlich einen anderen Wert wie die Summe.

TEILERGEBNIS bei gefilterten Daten

TEILERGEBNIS bei gefilterten Daten

Ich schaue in die Hilfe, um den Unterschied zwischen der Konstante 9 und 109 – beides Mal die Funktion SUMME zu ermitteln. Dort lese ich:

„ist eine Zahl von 1 bis 11 (bezieht ausgeblendete Werte ein) oder von 101 bis 111 (ignoriert ausgeblendete Werte), die festlegt, welche Funktion bei der Berechnung des Teilergebnisses innerhalb einer Liste verwendet werden soll.“ HÄ? Ich habe doch ausgeblendet. Trotzdem ist das Ergebnis das Gleiche!

Die Hilfe - nicht wirklich eine Hilfe ...

Die Hilfe – nicht wirklich eine Hilfe …

Die Antwort: „ausgeblendete Werte“ ist unglücklich formuliert. Excel meint die Zelle, die SIE ausgeblendet haben (beispielsweise mit der rechten Maustaste oder [Strg] + [9]). Er bezieht sich dabei nur auf „manuell“ ausgeblendete Zellen oder durch Gruppierung ausgeblendete Zellen, aber nicht auf ausgeblendete Zellen durch Filtern!

Beim Ausblenden von Zeilen wird der Unterschied zwischen 9 und 109 beim TEILERGEBNIS deutlich.

Beim Ausblenden von Zeilen wird der Unterschied zwischen 9 und 109 beim TEILERGEBNIS deutlich.

Seltsame Datumsangaben

Ich habe mal nachgeschaut: Heute, am 07. Januar 2015 verwendet Excel intern die Zahl 42.011. Das erhalte ich, wenn ich die Zelle als Standard formatiere. In meinem openOffice und libreOffice genauso. Allerdings ist der 1. Januar 1900 bei Excel die Zahl 1, in openOffice und libreOffice die Zahl 2. Kann mir das mal einer erklären?

Fehlt ein Tag?

Fehlt ein Tag?

Das ist ganz einfach. Da hat einer nicht aufgepasst! Jedes Jahr, das durch vier teilbar ist, ist ein Schaltjahr. Alle Hundert Jahre ist kein Schaltjahr, alle 400 haben wir wieder ein Schaltjahr. Das heißt: 2016, 2020 und 2024 werden wir ein Schaltjahr haben, im Jahre 2000 hatten wir eines, aber nicht 1900. Die Macher von Excel haben das übersehen. Wenn Sie den 29.02.1900 eingeben, dann erhalten sie ein gültiges Datum, was Sie daran erkennen können, dass die Zahl rechtsbündig steht. Die Macher von openOffice/libreOffice haben dies richtig erkannt und dieses Datum weggelassen. Nun, da Excel im Jahre 1900 anfängt, sind also die ersten beiden Monate falsch. Also: geben Sie keine Datumsangaben zwischen dem 1.Januar 1900 und dem 28.Februar 1900 ein. Aber das haben Sie sowieso nicht vor, oder?

Ort und Datum kann nicht kombiniert werden

Die Formel

=“Hamburg, „&HEUTE()

funktioniert nicht.

Stimmt. Beim Verketten von Texten (übrigens würde die Funktion Verketten das gleiche Ergebnis liefern), wird nicht die formatierte Datumsinformation verwendet, sondern der interne Wert des Datums. Lösung schafft die Funktion:

=“Hamburg, „&TEXT(HEUTE();“TT.MM.JJJJ“)

Oder ein benutzerdefiniertes Datumsformat.

Datum verketten - funktioniert nicht

Datum verketten – funktioniert nicht

Mit der Funktion TEXT klappt es ...

Mit der Funktion TEXT klappt es …

... oder mit einem benutzerdefinierten Datumsformat (Zahlenformat)

… oder mit einem benutzerdefinierten Datumsformat (Zahlenformat)